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Spaß an der Arbeit- Fehlanzeige!

Wirklich glücklich macht die Deutschen ihre Arbeit offenbar nicht! Jeder Vierte arbeitet nur für oder wegen des Geldes. Lediglich 27 Prozent freuen sich täglich auf ihren Job.
Noch weniger Gefallen an der Arbeit als die Deutschen finden die italienischen Beschäftigten. Nur knapp jeder Fünfte freut sich täglich auf den Job und etwa jeder dritte Italiener arbeitet nur wegen des Geldes. Auch in Belgien und Frankreich sieht es kaum rosiger aus, denn auch für 26 Prozent der belgischen und 24 Prozent der französischen Beschäftigten ist Arbeit nur ein Mittel zum Gelderwerb.
Ausnahmen bilden die skandinavischen Länder. Hier macht Areiten offensichtlich deutlich mehr Spaß. So gaben 42 Prozent der Schweden und 40 Prozent der Norwegeran, Ihr Job bereit ihnen täglich Freude. Auch 35 Prozent der Dänen freuen jeden Tag auf ihre Arbeit. Nur etwa 16 Prozent der norwegischen und 17 Prozent der schwedischen Arbeitnehmer gehen ausschließlich wegen des Geldes zu Arbeit.
Quelle: Stepstone 04.2006


Jeder Achte ist arm

Nach einer Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) aus dem Jahr 2004 lebt bereits jeder achte Bundesbürger in Armut. Insbesondere die Zahl der Alleinerziehenden, die von Armut betroffen sind, ist alarmierend hoch. Laut DIW-Studie gilt als arm, wer weniger als 60 Prozent des durchschnittlichen Haushalts-Einkommens der Gesamtbevölkerung bezieht. Überdurchschnittlich oft sind demnach Arbeitslose und Großfamilien von Armut betroffen. Das durchschnittliche Einkommen liegt bei einem Ein-Personen-Haushalt bei rund 750 Euro im Monat. Bei einer vierköpfigen Familie sind es etwa 1.600 Euro.
Seit Zusammenlegung von Arbeitslosen- und Sozialhilfe, der sogenannten Hartz4-Reform im Jahr 2005 hat das Armutsrisiko übrigens nochmals dramatisch zugenommen...


Jedem dritten Haushalt droht Alters-Armut
Fast jedem dritten deutschen Haushalt droht die Altersarmut. Fast 60 Prozent aller sorgen nicht genug für die Rente vor, so das erschreckende Ergebnis einer Studie des Deutschen Institut für Altersvorsorge.Durch die deutlich steigende Lebenserwartung in den kommenden Jahrzehnten verlängert sich die durchschnittliche Rentendauer auf 17,4 Jahre für Männer und sogar auf 24,2 Jahre für Frauen. Viele Bürger sind auf diese Entwicklung nicht vorbereitet.Was den meisten in diesem Zusammenhang zudem mehr oder weniger entgangen ist: Durch die Rentenreformen von 2001 und 2004 ist das gesetzliche Rentenniveau um rund 18 Prozent gesunken. Ein Drittel verfügt über gar kein Finanzvermögen und spart auch nichts. Laut einer Studie der Dresdner Bank sorgen besonders Frauen und junge Leute zu wenig privat fürs Alter vor. Unter den Frauen bildeten fast 42 Prozent keine Rücklagen. Ähnlich war die Lage bei 18- bis 29-Jährigen. Von ihnen betrieben fast 40 Prozent keine Vorsorge. Insgesamt haben laut Dresdner Bank 39,8 Prozent der Deutschen noch nicht damit begonnen, regelmäßig Geld für die Rente auf die Seite zu legen.
Quelle: FNP vom 03.08.2005