Wir hier oben- Ihr da unten ...
61 Prozent der Bundesbürger vertreten die Meinung, es gebe keine Mitte mehr, nur noch "Oben und Unten". 46 Prozent empfinden ihr Leben als "ständigen Kampf". 44 Prozent fühlen sich "vom Staat alleine gelassen". Die Angst vor sozialem Abstieg und Armut spielt sich übrigens nicht nur in der "neuen Unterschicht" ab, sondern 63 Prozent aller Befragten gaben an, gesellschaftliche Veränderungen machten ihnen Angst. So das Ergebnis der im Jahr 2006 durchgeführten Studie "Gesellschaft im Reformprozess" der SPD-nahen Friedrich-Ebert-Stiftung, der die Befragung von über 3.000Menschen zugrunde liegt.
Furore gemacht hat die Studie insbesondere auch mit der Wortschöpfung des "abgehängten Prekariat". Neben ihm wurde acht weitere "politische Typen" in der deutschen Gesellschaft definiert.
» Zu welchem politischen Typ Sie zählen, können Sie hier selbst ermitteln
Jobangst gefährlicher als Nikotin
Nach Einschätzung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) sind "psychische Probleme und durch Stress ausgelöste Störungen in Europa der wichtigste Grund für frühzeitigen Tod". In unserer globalisierten Wirtschaft führen die Angst um den Verlust des Arbeitsplatzes und Bevormundung durch Vorgesetzte immer häufiger zu Depression und Herzerkrankungen. Beim Weltkongress für Psychiatrie in Kairo berichteten Wissenschaftler, dass das Risiko einer Erkrankung umso höher sei, je weniger ein Angestellter Arbeitsabläufe und seine berufliche Zukunft selbst beeinflussen könne. Eine Studie aus Ungarn belegt, dass Arbeitslosigkeit oder die Angst vor dem Jobverlust das Herzinfarktrisiko stärker beeinflussen wie Rauchen.
Quelle: n-tv.de, 12. September 2005
Investieren Sie in Wissen
Nicht wirklich spektakulär neu ist die Erkenntnis, dass Investionen in Wissen die beste Rendite abwerfen. » Das Nürnberger Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung( kurz IAB) hat den Zusammenhang zwischen Qualifikation und Beschäftigungschance in einer Studie eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Selbst in Zeiten des Wirtschaftswachstums nimmt der Abbau von unqualifizierten Aushilfsjobs zu. So war 2004 jeder fünfte Arbeitslose ohne Berufsausbildung. Bei den Akademikern betrug die Arbeitslosenquote gerade einmal 3,5 %.
Also: Investieren Sie in (profundes )Wissen und bleiben Sie uns treu.
In diesem Sinne: getcreactive - wir geben Ihrer Zukunft eine Vision!