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NLP

Das Neuro-Linguistische Programmieren (NLP) beschreibt - ausgehend von Erkenntnissen der modernen Systemtheorie, Linguistik, Neurophysiologie und Psychologie - die wesentlichen Prozesse, wie Menschen sich selbst und ihre Umwelt wahrnehmen, diese Informationen auf ihre je eigene Weise verarbeiten,

auf dieser Grundlage handeln,

miteinander kommunizieren,

lernen und

sich verändern. Die Bezeichnung "NLP" bezieht sich auf ein Anfang der 70er Jahre von Richard Bandler und John Grinder (University of California in Santa Cruz) begründetes Forschungsfeld aus dem Bereich der Verhaltens- und Kognitionswissenschaften. Gegenstand ist das Studium des subjektiven Erlebens von Menschen (die "Struktur subjektiver Erfahrung") und dessen Veränderbarkeit.

Unser Denken bestimmt unser Handeln

Menschen unterscheiden sich in der Art und Weise, wie sie bestimmte Situationen, sich selbst, andere Menschen, ihre Beziehungen, ihre berufliche Tätigkeit und das Leben allgemein erleben. Je nachdem, wie wir zu einem bestimmten Zeitpunkt uns selbst und unsere Umwelt wahrnehmen, wie wir denken, welche Überzeugungen wir haben, wie wir fühlen und wie wir diese Gefühle bewerten, kann ein und dieselbe Situation als angenehm und wohltuend oder aber als schwierig und belastend erlebt werden.
Basierend auf Studien und Modellen zur menschlichen Wahrnehmung und Informationsverarbeitung macht NLP bewußt, welche Faktoren unser Erleben steuern und wie wir unsere Erfahrungen selbst erschaffen. Auf dieser Grundlage entstanden in den letzten Jahrzehnten eine Vielzahl von Handlungsmodellen

Die 12 Grundannahmen des NLP

Jeder Mensch entwickelt im Lauf seines Lebens sein individuelles, von allen anderen Menschen unterschiedliches Modell der Welt. Dieses gründet auf seinen sinnesspezifischen, sozialen und persönlichen Erfahrungen und deren individueller sprachlichen Verarbeitung.
Jedes Weltbild ist einzigartig und entspricht einer Landkarte, die ja auch nicht ident ist mit der Landschaft, die sie darstellt, sondern ein Hilfsmittel, um sich in der Landschaft gut zurechtzufinden. Dementsprechend gibt es für den jeweiligen Zweck auch unterschiedlich nützliche Landkarten.
  Menschen handeln - bewusst oder unbewusst - entsprechend dieser subjektiven ”inneren Landkarte” und richten ihr Verhalten danach aus, diese auch aufrechtzuerhalten.
 

Viele Einschränkungen, denen man sich im Leben ausgesetzt glaubt, existieren demnach nicht in der objektiven Realität, sondern nur in der begrenzten sinnesspezifischen Wahrnehmung und sprachlichen Deutung dieses subjektiven Weltbilds. Gelingt es, dieses zu erweitern, stehen auch mehr Wahlmöglichkeiten im Verhalten zur Verfügung, das Leben vielfältiger zu gestalten.
 

Menschen treffen die beste ihnen jeweils zur Verfügung stehende Wahl. Daher hat jedes Verhalten Sinn und Nutzen im Zusammenhang mit dem Modell, das die Person von der Welt hat und dem Kontext, in dem es ursprünglich entstanden ist.
 

Dauerhafte Veränderung ist nur möglich, wenn der ursprüngliche Sinn und Nutzen des jeweiligen Verhaltens berücksichtigt, erhalten oder transformiert werden kann.
 

Die Ressourcen und Fähigkeiten, die ein Mensch zur Veränderung braucht, sind als Potential in ihm selbst bereits vorhanden.
 

In jedem System dominiert das Element mit der größten Flexibilität und den meisten Wahlmöglichkeiten.
 

Geist und Körper sind Bereiche desselben kybernetischen Systems und beeinflussen einander wechselseitig und systemisch.
 

Unser Bewusstsein begrenzt unser Verhalten und ist nicht das kontrollierende Element in unserem System. Unbewusste Prozesse arbeiten in autonomer, schöpferischer und intelligenter Weise.
 

Wenn ein Mensch etwas lernen und tun kann, kann es – im Rahmen biologischer Grenzen – potentiell jeder andere auch.
 

Jeder Mensch ist einzigartig und sollte dementsprechend behandelt werden.