Folge deinen Zielen

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Foto: Grant Ritchie, unsplash

Wer keine eigenen Ziele hat, arbeitet für die anderer Menschen.

Ohne Ziel(e) zu leben heißt, dein Leben auf Gedeih und Verderb dem Zufall zu überlassen. Du überlässt das was Du tust nur dann dem zufälligen Ereignis, dem zufälligen Telefonanruf, der zufälligen Begegnung – wenn dir der Maßstab fehlt, um zu beurteilen, was lohnenswert ist und was nicht. So wirst Du zum Spielball äußerer Kräfte – ohne Initiative, deinen eigenen Kurs festzulegen. Du reagierst statt zu agieren. Du lässt dich treiben. Zielgerichtet leben heißt, deine Fähigkeiten, Begabungen und Talente zu nutzen, um die Ziele zu erreichen, die Du selbst gewählt hast. Es sind deine Ziele, die dich weiterbringen, die deine Fähigkeiten mobilisieren, die dich wachsen lassen, die dir Auftrieb geben und für deinen Antrieb sorgen.
Zu einem zielgerichteten Leben gehören folgende Kernpunkte: Bewusst die Verantwortung für die Formulierung deiner eigenen Ziele und Absichten zu übernehmen. Dich zu bemühen zu erkennen, was im einzelnen getan werden muss, um die eigenen Ziele zu erreichen. Das eigene Verhalten zu beobachten, um zu erkennen, ob es in Einklang mit deinen eigenen Zielsetzungen ist. Auf die Ergebnisse des eigenen Handelns zu achten, um zu erkennen, ob sie dahin führen, wo Du hin möchtest. Bewusst die Verantwortung für die Formulierung deiner eigenen Ziele und Absichten übernehmen: Um dein Leben selbst kontrollieren zu können, musst Du wissen, was Du willst und wohin Du kommen möchtest. Du musst dir einige Fragen vor Augen halten – etwa: Wo möchte ich in fünf, zehn, zwanzig Jahren stehen? Was möchte ich aus meinem Leben machen? Was möchte ich beruflich erreichen? Was wünschst Du dir auf der Ebene persönlicher Beziehungen? Welche Absichten verfolgst Du? Im Rahmen einer bestimmten Beziehung, was sind deine Ziele? Sofern Du intellektuelle oder spirituelle Ambitionen hast, welche konkret? Hast Du deine Ziele klar vor Augen, oder sind sie vage und undefinierbar? Dich bemühen zu erkennen, was im einzelnen getan werden muß, um die eigenen Ziele zu erreichen: Wenn deine Ziele Ziele und nicht Tagträume sein sollen, musst Du Dich fragen: Wie erreiche ich mein Ziel? Welche Schritte sind notwendig? Welche Zwischenziele muss ich auf dem Weg zu meinem endgültigen Ziel ansteuern? Sofern neue Kenntnisse erforderlich sind, wie will ich sie erwerben? Sofern anderweitige Unterstützung erforderlich ist, wie will ich sie mir sichern? Sofern deine Ziele langfristig sind, wird es notwendig sein, deine Aktionspläne mit entsprechenden Etappenpläne zu ergänzen, die festhalten, wie Du deine Zwischenziele erreichen willst. Nimmst Du dich in die Verantwortung, diese Schritte im einzelnen zu durchdenken? Der Erfolg gehört denen, die das tun. Dein eigene Verhalten beobachten, um zu erkennen, ob es in Einklang mit den eigenen Zielsetzungen ist: Du kannst klar definierte Ziele und einen entsprechend vernünftigen Aktionsplan haben und dennoch vom Kurs abkommen, weil Du dich ablenken lässt, den Focus verlierst, unerwartete Probleme auftauchen, andere Werte in den Vordergrund rücken, unbewusst neue Prioritäten gesetzt werden, die erforderliche Konzentration fehlt oder innere Widerstände verhindern, dass Du das tust, was Du Dir vorgenommen hast. Wenn Du dein Tun im Zusammenhang mit deinen erklärten Zielsetzungen bewusst beobachtest, kannst Du solchen Problemen Rechnung tragen. Manchmal wirst Du sie damit lösen, dass Du Dich auf deine ursprünglichen Absichten zurück besinnst. Ein andermal wirst Du deine Ziele überdenken und möglicherweise neu formulieren müssen. Auf die Ergebnisse des eigenen Handelns achten, um zu erkennen, ob sie dahin führen, wo Du hin möchtest: Deine Ziele können klar und deine Handlungen im Einklang mit deinen Aktionsplänen sein und dennoch kann sich herausstellen, dass Du dich verrechnet hast und deine Schritte dich nicht dahin führen, wo Du hin möchtest. Vielleicht aufgrund von Faktoren, die Du übersehen hast. Vielleicht aufgrund von Entwicklungen, die die Rahmenbedingungen geändert haben. DU musst dich also immer wieder fragen: Sind meine Strategie und Taktik richtig? Komme ich dahin, wo ich hin möchte? Führt mein Handeln zu den erwarteten Ergebnissen? In der Geschäftswelt scheitert so mancher daran, dass er sich blind immer wieder darauf beruft: »Aber was ich tue, hat in der Vergangenheit immer funktioniert.« Und vergisst, dass in einem dynamischen Wirtschaftssystem die Strategie und Taktik von gestern heute schon überholt sein können. Zu berücksichtigen ist also, dass deine Handlungen vielleicht nicht die beabsichtigten Konsequenzen zeitigen; möglich ist aber auch, dass sie andere Konsequenzen zeitigen, die weder vorhergesehen wurden noch erwünscht sind. Und möglich ist auch, dass das, was Du tust in mancher Hinsicht funktioniert und in anderer Hinsicht dennoch negativ ist. Wenn Du darauf achtest, was bei dem, was Du tust, herauskommt, siehst Du nicht nur, ob Du deine Ziele erreichst, sondern auch, was sich vielleicht unbeabsichtigt aus deinen Bemühungen ergibt.

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