Psychokybernetik nach Maxwell Malz

Der Begriff Psychokybernetik wurde zum ersten Mal vom  amerikanischen Schönheitschirurgen Maxwell Malz in seinem 1962 erschienenen Werk „Erfolg kommt nicht von ungefähr – Psychokybernetik“ verwendet. Selbiges ist in Deutschland nur noch vereinzelt über Antiquariate erhältlich, weshalb ich Dir die wesentlichen Inhalte nachfolgend mal kurz und prägnant zusammengefasst habe. Die Psychokybernetik beschäftigt sich mit den Möglichkeiten und Chancen  der Veränderung deines „Selbstbildes“  deren Bedeutung sich Maxwell Malz als plastischer Chirurg bewusst wurde. Dr. Malz stimmte es nachdenklich, dass  Schönheitsoperationen bei vielen seiner Patienten zu der gewünschten Veränderung des Selbstbildes führten, dieses aber in anderen Fällen  nicht geschah. Er schlussfolgerte daraus, dass die Veränderung des äußeren Bildes noch nicht zwangsläufig zu einem positiven Selbstbild führt. Aus diesen Erkenntnissen entwickelte er ein eigenes System von Prinzipien, um das vorhandene Selbstbild durch ein neues zu ersetzen, oder wie er er es nannte, den Erfolgsmechanismus im Menschen in Gang zum setzten. Dieses System nannte er Psychokybernetik.

Psychokybernetik als kreatives Wachträumen

Bei der Psychokybernetik handelt es sich kurz gesagt um eine Methode des bewussten Lenkens von Wachträumen in einem Zustand der Entspannung. Mittels einer speziellen Art von Phantasiereisen kommunizierst Du mit deinem Unbewussten. Diese Methode ist dem Mentaltraining sehr ähnlich, ist aber dennoch davon zu unterscheiden. Während beim Mentaltraining Zielvorstellungen auf Grundlage der „geistigen Gesetze“ manifestiert werden, z.B. dem Gesetz der Anziehung,  liegt der Focus der Psychokybernetik auf der bildhaften Kommunikation mit dem Unterbewusstsein. Die Sprache des Unterbewusstseins besteht aus Bildern wie beim nächtlichen Träumen. Die Methode der Psychokybernetik könnte man daher am ehesten auch als ein „luzides Träumen im Wachzustand“ beschreiben. Du gibst deinem Unterbewusstsein ähnlich wie bei einer Phantasiereise Bilder vor, die dieses dann ausgestaltet zurück an dein Bewusstsein gibt.

Mit Psychokybernetik zum positiven Selbstbild

Was vermag Psychokybernetik zu bewirken? Psychokybernetik ist ein Werkzeug zur Veränderung  deines Selbstbildes. Wenn Du erst einmal realisierst hast, wie Du auf unbewusster Ebene wirklich über dich selbst  denkst,  eröffnet sich Dir die Möglichkeit in Anwendung der  geeigneten Methoden diese „Denkmuster“ über dich und damit  dein Selbstbild zu transformieren. Im psychokybernetischen Alphazustand erreicht dein neues Selbst)Bild unbewusste Ebenen und kann zu Unterbrechung alter hemmender  Muster führen. Dies führt zu einer Veränderung deines bisherigen Denkens, Fühlens und Handelns. Das Empfinden deines eigenen Wertes und der Einzigartigkeit deiner eigenen Person wird Dir so möglich. Dadurch wird dir ein Zugriff auf bislang Dir verborgene Fähigkeiten möglich. Damit erhältst du  Unterstützung bei der Entwicklung deines wirklichen Potentials. Förderlich wirkt sich hierbei  auch das  bewusste Transformieren  einschränkender Glaubenssätze aus.

Psychokybernetik als Tool der Persönlichkeitsentwicklung

Die Arbeit am eigenen Selbstbild ist einer der wichtigsten, wenn nicht sogar der wichtigste Aspekt erfolgreicher Persönlichkeitsentwicklung. Die Psychokybernetik liefert die dir dazu bewährte Werkzeuge. Psychokybernetik fördert deine „Selbstzentriert“. Du wirst es als Mensch, der positive, liebevolle und wertschätzende Gefühle in Bezug auf sich selbst hat, sehr viel einfacher auf der Welt haben.

Wenn Du Dich selbst annimmst, dich selbst magst und zu lieben in der Lage bist, wirst Du sehr viel gelassener und souveräner. Damit wirst Du auch erfolgreicher und/ oder  glücklicher sein als ein Mensch, der an sich selbst zweifelt. Die Arbeit am eigenen Selbstbild führt dich zu mehr Selbstzentriertheit. Selbstzentriertheit führt zu einem gesteigerten Maß an Selbstliebe.

Selbstzentriertheit heißt: Konzentration auf dich selbst und auf deine wahren Bedürfnisse.

Häufig sind wir mit deiner Aufmerksamkeit den ganzen Tag  mehr  bei anderen: Kollegen, Freunden, Bekannten,  deinem Ehegatte, Kindern, Eltern, Geschwister, usw.  Nimmst Du Dir jedoch auch die notwendige Zeit für dich selbst? Achtest Du auf deinen inneren Zustand und die Botschaften, die du mit deinen Gedanken, Gefühlen, Worten und Handlungen aussendest? Denkst du bewusst Gedanken der Liebe, des Verstehens und Vergebens? Fühlst du deine Gefühle bejahend. Handelst du aus der Liebe zu dir und zu deinen Mitmenschen? Selbstzentriertheit ist eine Haltung der Selbstliebe. Wenn Du Dich liebevoll um dich selbst kümmerst, (was etwas anderes ist als Egoismus) wirst Du zu einem lebenden Vorbild für die Menschen, die Dir wirklich etwas bedeuten. Du wirst erkennen, dass es ein unwahrscheinlich bereicherndes Gefühl ist, wenn das Leben eines anderen Menschen leichter ist, weil Du lebst und Du in der Lage bist, ihm wirklich etwas zu geben. Denn es bedeutet,  dass Du nicht umsonst lebst.

Zitate aus „Psychokybernetik-Erfolg kommt nicht von ungefähr“

…Als ich dieses bemerkenswerte Phänomen näher zu studieren begann fand ich immer mehr Tatsachen und Beweise, dass das „Selbstbild“, die eigene, individuelle geistige und seelische Anschauung des Menschen von sich selber, der wahre Schlüssel zur Persönlichkeit und zum Verhalten des Menschen sein muss.

Die Entwicklung eines angemessenen, realistischen Selbstbildes vermittelt dem Menschen neue Fähigkeiten, neue Talente und verwandelt Misserfolge in Erfolge. Das Ziel muss sein, das wirkliche Selbst zu finden und das Selbstbild in Übereinstimmung mit den wirklichen Gegebenheiten des Lebens zu bringen. Es gehört aber zu den einfachsten psychologischen Erfahrungsgrundsätzen, dass sich jeder Mensch zunächst einmal unterschätzt, sich schlechter einschätzt als er ist, und sich billiger „verkauft“ als es seinem eigentlichen Wert entspricht.

Das Selbstbild kann nicht allein durch den Intellekt, den Geist des Menschen geändert, noch kann es durch Kenntnis der Dinge allein verbessert werden. Es verlangt die tägliche Übung, es bedarf des täglichen Trainings um das Selbstbild zu verändern.

Was bedeutet eigentlich Erfolg? Wenn jemand sich jedoch redlich bemüht, erfolgreich zu werden, dann tragen diese  Mühen auf jeden Fall außer materiellen Erfolgen auch tiefe Befriedigung, Erfüllung und Glücksgefühl ein.

Gefühle, Handlungen und Verhaltensweisen des Menschen stimmen grundsätzlich mit seinem in ihm ruhenden Selbstbild überein.

Die eigene Meinung von sich selbst ist also die Grundlage, auf der die Persönlichkeit, das Verhalten und sogar die persönlichen Lebensbedingungen gegründet sind.

Es bleibt solange buchstäblich unmöglich positive Gedanken zu hegen, bevor nicht das eigene Bild von sich selber im positiven Sinne geändert worden ist. Bevor ein Mensch sich ändern kann, muss er sich im Geiste bereits geändert empfinden.

Wenn wir erkannt haben, dass unser Handeln, unser Fühlen und unser ganzes Verhalten von unseren Gedanken, Gefühlen und Empfindungen von uns selbst abhängig sind, dann öffnet sich mit dieser Erkenntnis der Weg zum Erfolg und zum Glück, zu neuen Fähigkeiten und zur Entdeckung neuer Möglichkeiten in uns. Die reine Vorstellung von einem anderen Ich gibt uns also die Möglichkeit, andere und neue Verhaltens- und Reaktionsweisen zu üben.